Am 13. Mai 2016, fand in Brüssel die Veranstaltung "The Reform of the Italian Development Cooperation within the framework of the 2030 Agenda" statt. Dabei wurde die Reform der italienischen Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt. Anschließend fand eine Diskussion über die Rolle von Entwicklungsagenturen und Direktinvestitionen im Ausland im Rahmen der Agenda 2030 statt. Die Veranstaltung wurde von der ständigen Vertretung Italiens bei der EU organisiert.

1. Die Institutionen wurden neu strukturiert. Ein interministeriales Komitee für Entwicklungszusammenarbeit (CICS), in welchem der Premierminister den Vorsitz hat, wurde eingerichtet.
2. Die internationale Zusammenarbeit wird Teil des Ministeriums für Äußeres.
3. Die Schaffung der italienischen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (AICS). Die Agentur übernimmt die Umsetzung der Programme und steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Äußeres und internationale Zusammenarbeit.
4. Die Cassa Depositi e Prestiti (CdP) übernimmt die Rolle als neue Entwicklungsbank und als blending facility. Damit übernimmt die CdP die Aufgaben Initiativen für Entwicklungszusammenarbeit, finanzieller Natur, einzuleiten und zu managen.
5. Neue Regelungen in den Partnerschaften zwischen privaten und öffentlichen Akteuren. Damit wird erstmals gewährleistet, dass der private Sektor eine vollwertige Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit spielen kann.

Hier der vollständige Bericht.

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