Das Konzept der Kreislaufwirtschaft (engl. circular economy) sieht vor, dass der Wert von Produkte und Stoffe so lange wie möglich erhalten bleibt; Abfälle und Ressourcenverbrauch werden auf ein Mindestmaß beschränkt und die Ressourcen bleiben in der Wirtschaft, auch nachdem ein Produkt sein Lebensende erreicht hat. Am Ende der Nutzungsdauer werden Produkte recycelt und die Sekundärrohstoffe wiederverwertet, um weiterhin Wertschöpfung zu generieren.

Die seit Jahren andauernde Wirtschaftskrise, der Rückgang des Wirtschaftswachstums, die Ressourcenknappheit und die damit einhergehenden Preisschwankungen für Rohstoffe auf dem Weltmarkt, tragen zur aktuell instabilen Wirtschaftslage bei. Hinzu kommen die schädlichen Einflüsse unseres Produktions- und Konsumsystems auf die Umwelt, dem Wasser und das Klima, was sich im stetig fortschreitenden Klimawandel erkennen lässt. Dies sind die Auswirkungen des jahrelangen Fehlverhaltens in unserem Konsum- und Wirtschaftssystem.

Zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums in der EU, müssen Ressourcen intelligenter und nachhaltiger genutzt werden. Es ist offensichtlich, dass das lineare Modell des Wirtschaftswachstums, für die Erfordernisse der heutigen modernen Gesellschaft in einer globalisierten Welt nicht mehr geeignet ist.

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