Im Februar endet die diesjährige zehnte Auflage der „Alpeuregio Brussels School“. Die Bilanz über die Jubiläumsausgabe der Gemeinsamen Vertretung der Europaregion in Brüssel fällt dabei trotz geänderter Rahmenbedingungen durchwegs positiv aus.


Traditionell hätte die „Alpeuregio Summer School“ über einen Zeitraum von mehreren Tagen direkt in Brüssel stattfinden sollen. Aufgrund der Corona-Lage entwickelten die Organisatoren in Zusammenarbeit mit den Universitäten Innsbruck, Bozen und Trient sowie dem Verbindungsbüro der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Brüssel wenige Wochen vor dem Start des Wintersemesters 2020/21 ein thematisch vielfältiges Lehrveranstaltungskonzept, welches online angeboten wurde.
So wurde der interdisziplinäre Kurs zum Thema "Führungskräfte und Agenda-Setter in der Europäischen Union" ins Leben gerufen, von dem UniversitätsstudentInnen mit unterschiedlichem Bildungshintergrund profitieren.
Über 30 Studierende aus der Europaregion erhielten die Möglichkeit, zentrale Politikbereiche und Abläufe in der EU kennenzulernen sowie mit EntscheidungsträgerInnen der wichtigsten EU-Institutionen und VertreterInnen von Interessensgruppen und Medien in direkten Austausch zu treten.


Nebst den beiden EU Kommissaren Johannes Hahn und Paolo Gentiloni gelang es dem Verbindungsbüro, hochrangige GesprächspartnerInnen für die „Alpeuregio Brussels School“ zu gewinnen.
So waren neben zahlreichen SpitzenbeamtInnen von Kommissionsabteilungen wie der Generaldirektor für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Wolfgang Burtscher, die stellvertretenden Generaldirektorin für Umwelt Joanna Drake, die Generaldirektorin für Mobilität und Transport Elisabeth Werner oder der Direktor der Abteilung Regional- und Stadtpolitik, Nicola De Michelis, auch hochrangige Mitglieder von Lobbygruppen und NGO zu Gast - Arianna Albanese, Managerin bei Johnson & Johnson und Luca Moretti, Direktor des CNR in Brüssel.
Das wöchentliche Treffen gab den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit verschiedenen politischen Persönlichkeiten auszutauschen, unter anderem mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments Barbara Thaler und Herbert Dorfmann. Darüber hinaus konnten sie mehr über bestimmte Aspekte der Arbeit "hinter den Kulissen" in den verschiedenen Bereichen der Europäischen Union erfahren.
Neben dem institutionellen Brüssel informierten die Chefkorrespondenten von ORF, Peter Fritz und Donato Bendicenti, RAI Italien, über aktuelle Herausforderungen.

Auch der ehemalige Kabinettschef des Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker und der aktuelle Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Martin Selmayr, gaben interessante Einblicke in die Rolle der Europäischen Union auf der Weltbühne und die komplexen Entscheidungsmechanismen, die das tägliche Leben aller EU-Bürger beeinflussen. Zu guter Letzt gab Christine Grau, Leiterin der Abteilung für Migration und menschliche Sicherheit des Europäischen Auswärtigen Dienstes, einen Einblick in das Thema Migration und Anne-Claire Gathoye, eine Mitarbeiterin des Personalamtes der Europäischen Kommission, informierte über den beruflichen Zugang zu den europäischen Institutionen.

Eine besondere Rolle spielte wie jedes Jahr die Veranstaltung zum European Personal Selection Office mit Informationen zu Praktika- und Arbeitsmöglichkeiten bei den EU-Institutionen.

 

 

PROGRAM

 

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