Vom 8. bis 10. April 2019 werden die Studierenden des Euregio Masters in Public Administration (EMEPA) im Rahmen eines Studienaufenthalts die Gemeinsame Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Brüssel kennenlernen. Der Besuch ist Teil des umfangreichen Programms des zweijährigen Kurses, der sich an BeamtInnen der drei Verwaltungen richtet und darauf abzielt, eine bessere Kenntnis über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu erlangen.

Der Studienaufenthalt in Brüssel soll sich der Vertiefung der europäischen Dimension widmen. Während den drei Tagen stehen vor allem die Zukunft der Kohäsionspolitik, die europäische Forschungs- und Innovationspolitik und die Europawahlen im Mai 2019 im Zentrum der Diskussion. Das Programm bietet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit die Politik und die Rolle der verschiedenen EU-Institutionen genauer zu analysieren, unter anderem auch durch Besuche beim Rat, dem EU-Parlament und der EU-Kommission. In einem weiteren Programmpunkt wird auch auf die Arbeit des Europäischen Ausschusses der Regionen näher eingegangen, insbesondere in Bezug auf seine Beziehungen zum Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ). Schließlich soll den TeilnehmerInnen durch den Aufenthalt in Brüssel ein tieferer Einblick in die Tätigkeit eines Verbindungsbüros gewährt werden, insbesondere darin, wie die Beziehungen zu den in Brüssel tätigen Netzwerken strukturiert sind und wie Lobbyarbeit betrieben wird.

Die Veranstaltungen werden in den drei Unterrichtssprachen des Masters, nämlich Deutsch, Englisch und Italienisch abgehalten, um ein vollständiges Eintauchen in das mehrsprachige Umfeld der europäischen Hauptstadt zu fördern.

 

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