Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, fand um 14.30 Uhr das erste Treffen der Arbeitsgruppe Innovation und Investitionen des ERRIN-Netzwerks in der Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino statt. Die Veranstaltung wurde vom Außenamt für die Beziehungen zur Europäischen Union der Autonomen Provinz Trient organisiert, das Co-Leader der I&I Gruppe ist.


Ziel des Treffens war es, einige Initiativen der Kommission zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und Start-ups sowie die Fallstudie über die Erfahrungen in Trentino vorzustellen.

Im Anschluss an die einleitenden Grüße des Direktors des Außenamtes der Provinz Trient,Valeria Liverini, eröffnete ERRIN-Direktor Richard Tuffs offiziell das Treffen und und gab das Wort an die Vertreter der Europäischen Kommission weiter.


André Meyer gab einen allgemeinen Überblick über die von der Kommission vor kurzem eingeleitete Start-up- und Scale-up-Initiative. Meyer beschrieb detailliert die drei Schlüsselaspekte der Initiative: Beseitigung von Barrieren, Bereitstellung von Finanzmitteln und Schaffung von Möglichkeiten.

In der darauffolgenden Rede berichtete Iker Ayerbe ausführlich über das Coaching-Programm für KMU, und dessen Nutzen für die KMU. Im Einzelnen geht es darum, welche Möglichkeiten für die Regionen bestehen, dieses Programm auf lokaler Ebene zu replizieren. Der Berichterstatter hat die Notwendigkeit hervorgehoben, das Paradigma der bloßen Beratung zu überwinden,
Das erste Modell bezieht sich auf Schulen von Unternehmen. Der zweite Punkt ist das Lehren von Know-how, das den Unternehmen Autonomie verleiht, und der damit verbundenen Produktion von Mehrwert.

Luca Mion, Leiter der Innovation-Abteilung der Hub Innovazione Trentino ((HIT), präsentierte anschließend die Erfahrungen der Autonomen Provinz Trient bei der Unterstützung von Start-ups und KMU. Trotz seiner relativ geringen Größe ist Trentino die italienische Provinz mit der höchsten Start-up Firmendichte. Mion beschrieb dann das Innovation Trentino Ökosystem, seine Interessenvertreter und für Unternehmen zur Verfügung stehende Dienstleistungen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Rolle von HIT als Katalysator für innovative Geschäftsentwicklung und seinen Beitrag zu europäischen Plattformen wie der KIC und der Vanguard-Initiative gelegt.

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Giacomo Mattino' erläuterte die Prioritäten für 2017 und die Vision für 2020 des Enterprise Europe Network (EEN). Es zielt darauf ab, ein hohes Maß an Wirkung für Unternehmen und die Regionen, in denen das EEN tätig ist, zu erreichen und neue Verbindungen und Partnerschaften im Bereich Finanzen und Innovation zu schaffen, um EEN als ein Exzellenznetzwerk zur Unterstützung von Unternehmen zu konsolidieren.

Im Anschluss daran hat Dirk Vantyghem die Erfahrungen von Eurochambres mit Innovationen und Investitionen aufgezeigt und die Notwendigkeit einer immer stärkeren Internationalisierung von KMU unterstrichen. Man setzt darauf auf allem auf Südamerika, Asien und Nordafrika.


Das Treffen war schließlich eine Gelegenheit, den Arbeitsplan der Arbeitsgruppe für Innovation und Investitionen für 2017 vorzustellen.


Das Veranstaltungsprogramm ist unter diesem Link verfügbar.


Präsentation MEYER

Präsentation AYERBE

Präsentation MION

Präsentation MATTINO'

Präsentation VANTYGHEM

 

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