Am 29. März 2017 fand ein Treffen zwischen einigen italienischen Europaabgeordneten und Mitgliedern der GIURI-Gruppe , einem informellen Netzwerk für die Koordinierung der italienischen Vertretungsbüros in Brüssel, das aus etwa 50 Akteuren aus Regionen, Wirtschaftsverbänden, Forschungszentren und Universitäten besteht, statt.

Die Autonome Provinz Trient hat aktiv an der Ausarbeitung des Dokuments mitgearbeitet, indem sie Beiträge und Anregungen von den Forschungseinrichtungen des Territoriums, der Bruno-Kessler-Stiftung, der Edmund-Mach-Stiftung und der Universität Trient, gesammelt hat. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um die Positionspapiere des GIURI-Netzwerks zum künftigen europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (RP9) vorzustellen. Die Mitglieder des Netzwerks haben in der Tat beschlossen, einen gemeinsamen Standpunkt vorzulegen, um konstruktiv zur Diskussion über das nächste Rahmenprogramm beizutragen.

 

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Das Treffen eröffnete der Botschafter und Ständigen Vertreter Italiens bei der EU, Giovanni Pugliese, er unterstrich, wie die Forschung eine Schlüsselrolle im europäischen Integrationsprozess spielt. Der Botschafter hob auch vier strategische Bereiche hervor, auf denen gearbeitet werden muss: Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit, Aufmerksamkeit gegenüber der Rolle der Hauptindustrien, stärkere Einbeziehung der 13-Euro-Länder und Verteidigungsforschung.
Darauffolgend übernahm das Wort Marco Falzetti, Direktor von APRE, der die Studie vorstellte, die die Agentur in Bezug auf die italienische Beteiligung in den ersten drei Jahren der Umsetzung von "Horizont 2020" durchführt.
Renzo Tomellini, Leiter des Referats A3 "Horizont 2020-Politik" der GD Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, stellte den Stand der Technik in der Kommission zur Diskussion über das künftige Rahmenprogramm vor.
Im Anschluss präsentierte Arianna Giuliodori, Coldiretti, die Positionspapiere der GIURI Gruppe. Das Dokument schlägt einige Empfehlungen zu bestimmten Aspekten des Rahmenprogramms vor, in der Hoffnung, dass das Subventionssystem auch in Zukunft vorherrschen wird, und dass die Synergien unter den Fördermitteln besser genutzt werden.
Die Veranstaltung endete mit einer Debatte mit den Europaabgeordneten Patrizia Toia und Rosa d'Amato, am Ende dieser, stellte sich heraus, wie wichtig es ist, gemeinsam und mit einer einheitlich Position auf europäischer Ebene aufzutreten.
Es wurde auch hervorgehoben, dass innerhalb des Rahmenprogramms ein Gleichgewicht zwischen Forschungs- und Innovationsfonds gefunden werden muss. Es ist üblich, die Forschung auf europäischer Ebene aufrechtzuerhalten, um eine breite kritische Masse zu erreichen und so einen Mehrwert zu schaffen. Schließlich ist es wichtig, die Ergebnisse der geförderten Projekte besser zu nutzen, um konkrete Auswirkungen auf die europäische Gesellschaft zu erhalten.
Die Vorstellung des Positionspapiers durch GIURI ist ein erster Schritt, den italienische Akteure unternommen haben, um ihre Istanzen auf europäischer Ebene zu verfolgen. Frau Toia äußerte sich zufrieden über diese Initiative und hoffte, weiter an diesen Grundlagen arbeiten zu können.

Download des GIURI-Positionspapiers zum künftigen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (RP9)

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