Am 3. Juli 2017 hat ERRIN (Forschungs- und Innovationsnetzwerk der Regionen Europas) sein Positionspapier (PP) mit dem Titel "Mehr Beschäftigung und gesellschaftliche Auswirkungen in Europa mit hervorragenden und vernetzten regionalen Forschungs- und Innovationsökosystemen" zum kommenden EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP9) nach 2020, für den die Verhandlungen offiziell mit einem für Mitte 2018 geplanten Legislativvorschlag der Kommission beginnen werden, veröffentlicht.
Das Außenamt für die Beziehungen zur Europäischen Union der Autonomen Provinz Trient hat im Rahmen der Aktivitäten der Interaktiven Plattform für Interessenträger des Trentino (EU-Tips) die Bruno-Kessler-Stiftung und die Universität Trient in den Aktivitäten der Ad-hoc-ERRIN-Arbeitsgruppe , die das Positionspapier erstellt hat, miteinbezogen. Die von FBK und der Universität erstellten Beiträge wurden innerhalb der Arbeitsgruppe diskutiert und dann zur Gestaltung des Inhaltes und der Vorschläge des am 3. Juli veröffentlichten Positionspapier verwendet worden. Das ERRIN Position Paper hebt einige der wichtigen Aspekte hervor, die die Europäische Kommission bei der Ausarbeitung der nächsten FP9 berücksichtigen sollte. Es betont vor allem die Notwendigkeit durch eine Vereinfachung der Regeln eine größere Synergie zwischen FP9 und den Strukturfonds zu schaffen, welche intensivere territoriale Auswirkungen auf Forschung und Innovation hätte. Auch in dieser Perspektive der Vereinfachung sollte das H2020-Programm die Ressourcen auf weniger Prioritäten, jedoch mit einem echten strategischen Ziel und einem konkreten europäischen Mehrwert fokussieren.

Die territoriale Dimension ist ein weiteres Element, das das PP hervorhebt. Insbesonders wird die Notwendigkeit unterstrichen, dass den Teilen des 9. Rahmenprogramms, die die territoriale (und regionale) Dimension einschließen und die durch Finanzprojekte (z. B. "Smart Cities") verbessert werden, größere Bedeutung und dies auch in finanzieller Hinsicht beigemessen werden muss. Schließlich muss dem Aspekt der Innovation nach dem PP immer mehr Wert zugeschrieben werden. Die Anstrengungen müssen sich vor allem auf die Unterstützung kleiner und mittleren Unternehmen bei Entwicklung ihres Innovationspotenzials konzentrieren.

ERRIN Position Paper sul futuro FP9

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