Diese Ausgabe unseres Newsletters über EU-Direktförderungen legt den Schwerpunkt auf Landwirtschaft und Forschung.

Die Artikel konzentieren sich auf verschiedenen Aspekte:

  • Landwirtschaft und Forschung: ein umfassender Ansatz
  • Service-pointEIP Agri: Zieleund Dienstleistungen
  • Operationelle Gruppen, Network EIP und Förderungen: einige Grundbegriffe

 

  • Landwirtschaft und Forschung: ein umfassender Ansatz

Die Europäische Innovationspartnerschaften (EIP) sind ein Instrument, das auf Gemeinschaftsebene im Bereich Forschung und Innovation ins Leben gerufen wurde. Die EIP verkörpern einen neuen Ansatz, der zum Ziel hat, den gesamten Zyklus der Forschung zu umfassen und auf diese Weise alle Akteure des Sektors auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene mit einzubeziehen. Die Europäische Union hat fünf Partnerschaftinitiativen mitunterschiedlichen Schwerpunkten gestartet: Aktive und gesunde Alten, intelligente Städte und Gemeinschaften, Wasser, Rohstoffe, und landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit. Das Ziel der letztgenannten Partnerschaft ist die Förderung der Produktivität und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft und unter Berücksichtigung der Umwelterfordernissen.

  • Service-pointEIP Agri: Zieleund Dienstleistungen

Im April 2013 hat die Europäische Kommission den neuen Informationsdienst der EIP über Landwirtschaft ins Leben gerufen. Dieser Dienst soll die Personen vernetzen und den Technologie- und Erfahrungsaustausch in der Landwirtschaft erleichtern. Die Mitarbeiter des Service-Points fungieren im Netzwerk der EIPs als Vermittler zwischen der verschiedenen an Forschungsprojekten teilnehmenden Stakeholders und den operationellen Gruppen im Territorium. Ziel des Service-Points ist es, Landwirte, Forscher, Berater, Handelsunternehmen, Umweltgruppen, Verbraucherschutzvereinigungen und andere Nichtregierungsorganisationen in Kontakt zu bringen, um letztendlich einen besseren Informationsaustausch zu ermöglichen.

  • Operationelle Gruppen, Network EIP und Förderungen: einige Grundbegriffe

Die operationellen Gruppen (OG) werden von der Verordnung für ländliche Entwicklung vorgesehen (Art. 62 und 63). Ihre Gründung und ihre Tätigkeit können von den Fonds des ELER finanziert werden. Sie sind eines der drei Elemente der EIP über die nachhaltige Landwirtschaft (die anderen beiden sind das europäische und das nationale EIP-Netzwerk). Die operationellen Gruppen bestehen aus den sogenannten „interessierten Parteien“ oder Stakeholdern (wie Landwirte, Forscher, Berater und Unternehmern des landwirtschaftlichen Lebensmittelsektors), die beschließen zusammenzuarbeiten, um innovative Lösungen zu finden, mit denen ein spezifisches Problem überwunden werden kann, das die Wettbewerbsfähigkeit, die Nachhaltigkeit und die Rentabilität der landwirtschaftlichen Tätigkeit eines bestimmten Territoriums oder eines bestimmten Landwirts einschränken kann.

 

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Tags: Euroflash (DE)agriculture deSouth Tyrol