Die EU-Politiken und EU-Normen entwickeln sich ständig weiter und haben eine zunehmende einflussreiche Rolle in der Governance der europäischen Regionen und im Leben der Bürger.

Die Überwachung der Aktivitäten und Initiativen der EU-Institutionen ist von grundlegender Bedeutung um EU-Möglichkeiten in Bezug auf Finanzierungen (Subventionen und günstige Darlehen) vollständig zu erfassen und mögliche Auswirkungen der EU-Politiken auf lokaler Ebene zu bewerten. Dabei ermöglicht sie auch eine aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen. Darüber hinaus ist es für das Territorium von sehr wichtiger Bedeutung, den Austausch bewährter Verfahren mit anderen europäischen Akteuren auch durch Erfahrungsteilungen von Strategien und innovativen Umsetzungsinstrumenten zu fördern.

In diesem Zusammenhang entstand der Vorschlag, in Brüssel eine Schulungsveranstaltung zu EU-Politiken, Entscheidungsprozessen und Finanzierungsprogrammen für Funktionäre der Autonomen Provinz Trient, die für europäische Angelegenheiten zuständig sind, durchzuführen.

 

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Die vom Außenamt für die Beziehungen zur Europäischen Union geförderte Schulung soll die Möglichkeit eines tieferen Einblickes in EU-Institutionen, in Entscheidungsprozessen, in EU-Politiken und in direkten Finanzierungsprogrammen durch Arbeitssitzungen und gezielte Begegnungen mit EU-Funktionäre über in Diskussion stehende Initiativen und Dossiers und Momente der Konfrontation mit verschiedenen europäischen Akteuren geben.

Die Schulung ist in drei Phasen unterteilt:

1. In der Vorbereitungsphase hat der Funktionär die Möglichkeit, durch Unterstützung und Konfrontation mit den Arbeitskollegen seines Amtes, die in der Schulung zu behandelnden Fragen zu ermitteln und auszuwählen. Diese Fragen beziehen sich auf die Arbeitsprioritäten der Abteilung.
2. Während der Ausbildungswoche in Brüssel hat der Funktionär die Möglichkeiten, europäischen Struktur- und Entscheidungsmechanismen in Frontalschulungen und mit Kommissionsmitgliedern, dem Europäischen Parlament, dem Ausschuss der Regionen und der Europäischen Investitionsbank, EU Politiken und Initiativen von besonderem Interesse zu vertiefen;
3. In der Endphase wird der Funktionär aufgefordert, die Trainingserfahrung und das erworbene Wissen zu bewerten. Darüber hinaus engagiert er sich dafür, die Informationen und Kontakte, die er gesammelt hat, mit Kollegen in seiner Abteilung zu teilen und Wege für den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Büro zu fördern.
Die Schulungen werden im Rahmen von EU TIPS, der Kooperationssplattform zwischen der Autonomen Provinz Trient und den Akteuren ihres Territoriums, organisiert, um eine breite Beteiligung des Trentino an europäischen Initiativen zu fördern.

Agenda:

19. - 23. Oktober 2015: Abteilung Territorium, Landwirtschaft, Umwelt und Forstwirtschaft

09. -13. November 2015: Abteilung Katastrophenschutz

11. - 15. Januar 2016: Generaldirektion

22. - 26. Februar 2016: Abteilung Organisation, Personal und allgemeine Angelegenheiten

14. - 18. März 2016: Abteilung Wissenschaft

25. - 29. April 2016: Abteilung Wirtschafts- und Arbeitsentwicklung 

23. - 27. Mai 2016: Abteilung Gesundheit und soziale Solidarität

27. Juni - 1. Juli 2016: Generaldirektion

17. - 21. Oktober 2016: Abteilung Wissenschaft

07 - 11 November 2016: Abteilung für Institutionelle und Rechtsangelegenheiten und Landtagsrat der Autonomen Provinz Trient.

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